Kärntner Reinding zum Osterfest

Essen

Bei uns in Kärnten ist es Brauch, zu Ostern einen Kärntner Reindling zu backen. Der Reindling ist ein süßes Germteiggebäck mit einer Zucker, Zimt, Rosinen-Füllung. Er wird in Kärnten zum Osterfleisch gereicht, was sich für einige vielleicht etwas seltsam anhört. Ich habe dieses Jahr einen für meine Tiroler-Arbeitskollegen gebacken, die begeistert waren.

Zutaten für einen Kärntner Reindling:

Für den Germteig:

  • 500g Mehl glatt Type 480
  • ca. 60 g Butter, handwarm
  • 1 ganzes Ei + 2 Dotter
  • 50 g Zucker
  • ca. 250 ml lauwarme Milch
  • 42 g frische Germ

Für die Füllung:

  • 60 g zerlassene Butter
  • 200-250 g Zucker
  • Zimt und ca. 200 g Rosinen

Die Germ in etwas lauwarmer Milch und mit einer Prise Zucker zu einem sogenannten Dampfl anrühren und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Hat sich das Dampfl verdoppelt, wird es mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig gerührt. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen und wieder zusammenschlagen. Anschließend nochmals gehen lassen und dann den Teig fingerdick ausrollen. Mit Butter bestreichen und mit Zimt, Zucker und Rosinen bestreuen. Die Angaben für die Fülle sind variabel aber es sollte nicht gespart werden. Nur dann schmeckt der Reindling so, wie er schmecken soll. Den Teig in eine mit Butter ausgestrichene Form geben und nochmals gehen lassen. Danach den Teig mit flüssiger Butter bestreichen und bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen lassen. Sollte der Reindling zwischenzeitlich zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und würde mich sehr über Fotos freuen. Ihr könnt mir diese an melanie.kroepfl@gmx.at senden.

 

Essen im Henssler & Henssler

Essen

Pflichtprogramm am Sonntagabend ist immer „Grill den Henssler“, sofern die Sendung gerade ausgestrahlt wird. Daher lag es nahe, bei meinem Besuch in Hamburg in einem der beiden Restaurants von Steffen Henssler einen Tisch zu reservieren. Wir entschieden uns also fürs Henssler & Henssler, wo wir auch 14 Tage vorher keinen Tisch mehr bekamen. Halb so schlimm, da wir zum Glück noch einen Platz an der Sushibar, was ich persönlich noch cooler finde, reservieren konnten. Am Eingang wurden uns die Jacken abgenommen, wir wurden zum Tisch geführt und uns wurde die Speisekarte gereicht. Ich muss sagen, dass es gar nicht so einfach ist, aus einer Karte zu wählen, wenn man so viele Zutaten nicht kennt, wie ich.

Süppchen und Spieße

Nach einer kleinen Ewigkeit, und gefühlten 100 Fragen an die nette Bedienung später, wussten wir also endlich, was wir wollten. Wir bestellten eine PETERSILIENWURZELSUPPE mit pochiertem Ei und den HÄHNCHENSPIESS YAKITORI. Die Suppe war soooo lecker, dass es sich allein für sie schon gelohnt hatte, dort essen zu gehen. Von den Spießen bekam ich nicht viel ab, aber doch so viel, dass ich beurteilen kann, dass sie gut waren.

1 Stadt, 5 Tage & 22 Sessions #smwhh

Allgemein, Reisen

Vorab möchte ich anmerken, dass es unmöglich ist, die ganze Flut an Eindrücken, in einem Beitrag darzulegen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, nur meine persönlichen Highlights von jedem Tag am Social Media Week mit euch zu teilen.

Am Montag lud der Hamburger Senat zu einer interessanten Diskussionsrunde zu sich ins Rathaus ein. Ich staunte nicht schlecht als ich vor dem prachtvollen und pompösen Gebäude stand, indem die städtische Verwaltung untergebracht ist. Julian Boy (Online-Redakteur) präsentierte die Strategie, welche der Senat für seinen Social Media Auftritt erarbeitet hatte und stand anschließend zusammen mit Julia Offen (Pressesprecherin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung) für Fragen zur Verfügung. Für mich als Public Management Studentin war dies natürlich hochinteressant. Am Abend begab ich mich auf den Netzwerkabend, in den wirklich sehr geschmackvoll eingerichteten Mercedes me Store. Ich war ganz froh darüber, dass es dort kleine Appetithäppchen gab, da ich keine Lust hatte alleine Essen zu gehen. Der Abend verlief äußerst angenehm und lustig. Ich konnte es mir jedoch nicht leisten allzu spät nach Hause zu gehen, da am nächsten Tag bereits ein straffer Zeitplan auf mich wartete.


Nach einem ausgiebigen Frühstück im Novum Hotel Alster, in dem ich die ersten Tage verbrachte, ging es auch schon wieder zum Event.

Vorbereitung auf das Social Media Week Hamburg #smwhh

Allgemein, Reisen

Nachdem ich am Digital Media Barcamp in München sozusagen Blut geleckt habe, bin ich interessierter als je zu vor an den Themen Digitale Medien und Social Media. Aus diesem Grund war es ein großer Wunsch von mir am Social Media Week in Hamburg teilzunehmen. Absolut toll finde ich es, dass die gesamte Veranstaltung kostenlos für die Teilnehmer ist und so Wissen für jeden, der Interesse hat, zugänglich gemacht wird. Neben der Stadt Hamburg, findet der Event zur selben Zeit auch in drei weiteren Städten weltweit statt. Mit dabei sind Jakarta in Indonesien, Lagos in Nigeria sowie New York in den Vereinigten Staaten. In Hamburg selbst findet das Social Media Week zum fünften Mal statt. Die Besucher erwartet ein buntes Programm an Workshops, Diskussionsrunden, Keynotes, Vorträge und vielen mehr. Konkret erstreckt sich das Programm über fünf Tage (Mo-Fr) und mehrere sehr zentral liegende Veranstaltungsorte wie die Hochschule Macromedia oder die Markthalle Hamburg. Zur selben Zeit werden verschiedene Vorträge gehalten, was eine Teilnahme an allen Programmpunkten nicht möglich macht. Dies ist aber gar nicht schlimm, wenn man sich das vielseitige und umfangreiche Programm ansieht.

Sketchnote

Digital Media Camp – #dmcmuc

Allgemein

Am Samstag den 6. Februar fand das Digital Media Barcamp in München statt. Es war zwar mein Erstes, aber bestimmt nicht mein letztes Barcamp, das ich besuchen werde. „Was ist ein Barcamp?“ – werden sich nun einige fragen. Nun ein Barcamp ist ein Event, bei dem der Organisator lediglich die Räumlichkeiten für das Camp zu Verfügung stellt, jedoch der Inhalt von den Teilnehmern selbst, anhand von sogenannten Sessions, gestaltet wird. Vorab ist ausschließlich das generelle Überthema des Barcamps bekannt jedoch nicht wie viele „Vorträge“ mit welchem Inhalt gehalten werden.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang am Weg zum Digital Media Barcamp in München.

Offizieller Beginn des Barcamps war um 9 Uhr morgens im WERK 1 am Gelände der Kultfabrik in München. Da wir von Ravensburg anreisten, begann mein Tag bereits um 5 Uhr morgens, was den Vorteil hatte den Sonnenaufgang beobachten zu können. Am Veranstaltungsort angekommen erhielt jeder Teilnehmer einen Aufkleber mit seinen Namen sowie Schreibmaterial für spätere wichtige Notizen. Für alle, die Hunger mitgebracht hatten, gab es bereits Frühstück, bevor um 9:30 Uhr mit der Vorstellungsrunde begonnen wurde. Das Mikrofon wurde durchgegeben und jeder einzelne der 127 Teilnehmer stellte sich mit seinen Name plus seinen drei Hashtags, für den heutigen Tag, vor. In meinem Fall hörte sich meine Vorstellung so an: „Guten Morgen! Mein Name ist Melanie und meine drei Hashtags sind #socialmedia #bachelorarbeit und #österreich.“
Generell spielt es aber absolut keine Rolle, welche Hashtags man sagt, solange man einfach mitmacht. Des Öfteren wurde auch laut aufgelacht, als so mancher Teilnehmer seine Hashtags nannte.

Nachdem sich alle vorgestellt hatten, wurden alle Personen die eine Session, so heißen die „Vorträge“, halten wollten nach vorne gebeten. Die einzelnen Sessionthemen wurden vorgestellt und gleichzeitig das Publikum nach ihrem Interesse daran gefragt. Anhand der Hände, die nach oben gingen, wurde die benötigte Raumgröße ermittelt und so der Raum zugeteilt.

Session #PornoUm 11 Uhr starteten die ersten Sessions, wo ich mich für die Session #Porno von @praetorious, in der es darum ging, herauszufinden, was man von Pornoseiten lernen kann, entschied. Wie der Name der Session schon erahnen lässt, wurde der gesamte Vortrag mit viel Humor aber trotzdem auch interessanten Wissen gefüllt.

Zu den sogenannten Sessions ist noch zu sagen, dass es nebensächlich ist, ob man etwas vorbereitet hat, eine Präsentation hält oder alles aus dem Stegreif vorträgt. Es kann sich dabei auch einfach um ein Fachgespräch oder eine Diskussion handeln, bei der man sich mit Personen aus der Branche austauscht und verschiedene Standpunkte sich anhört. Zu beachten war lediglich, dass die Zeitangabe von 45 Minuten nicht überschritten wurde.

Die zweite Session, die ich besuchte handelte von der Nutzung von freien Bildern im Netz, welche verschiedenen Lizenzen (CC, CC0) es gibt und worauf man bei der Verwendung solcher Bilder achten muss. Parallel fanden natürlich mehrere Sessions statt, wodurch es teilweise zu Überlappungen von mehreren interessanten Vorträgen kam. Ganz nach dem Motto „wer die Wahl hat, hat die Qual“ musste man sich also entscheiden.

Zu Mittag gab es leckere Nudelgerichte für Fleischesser als auch für Vegetarier. Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es um 13 Uhr auch schon weiter mit dem Programm. Bei mir stand als Nächstes der Vortrag von @gutjahr über „Snapchat für Dummies“ am Plan.

Session "Snapchat für Dummies"

Session „Snapchat für Dummies“

Auch wenn ich über Snapchat nicht viel wusste, war nach dieser Session auf jeden Fall klar, dass dieser Instant-Messaging-Dienst nicht nur etwas für Jugendliche ist. Absolut begeistert von der Vielfalt an kreativen und witzigen Ideen, die man mit Snapchat verwirklichen kann, lud ich mir die App bereits während des Vortrages aus dem App Store. 😉 Eine Leseempfehlung, die uns von Richard Gutjahr dazu mit auf den Weg gegeben wurde, ist das Buch von Philipp Steuer – „Snap me if you can“, welches ich demnächst selbst lesen werde.

Anschließend an diese Session ging es bei @freiraumfrau kreativ weiter. Das Thema war Reaktivzeichnen bzw. Sketchnotes und visuelles Storytelling. Uns wurden einige nützliche Tipps mit auf dem Weg gegeben und danach wurde die gesamte Gruppe dazu animiert aktiv drauflos zu zeichnen. Die wichtigste Message aus dieser Stunde: MACHEN! Nicht lange überlegen, sondern MACHEN! Ich war anschließend so motiviert, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte….

Sketchnote

Von mir gezeichnet!

Natürlich gab es zwischendurch auch noch leckeren Kuchen, Krapfen und vieles mehr für alle Leckermäulchen unter den Teilnehmern. Was ich besonders entzückend fand, waren die „Likies“ – Kekse in der Form von „Gefällt mir“ Buttons.

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Likies Kekse

Zum Ende hin des Sessionplans gesellte ich mich noch zu einer Gruppendiskussion zum Thema Trolle im Social Network und hörte mir die unterschiedlichen Meinungen an. Zu diesem Thema möchte ich auch noch ein White Paper „KonTrolle in Social Media“ empfehlen, das ihr kostenlose auf gutefrage.net herunterladen könnt.

Zu guter Letzt, um den Abend noch ausklingen zu lassen, gab es Pizza als Abendessen, bevor die Party begann. Wir blieben noch ein Weilchen und machten uns dann schlussendlich auch auf den Heimweg zurück nach Ravensburg. Ich möchte festhalten, dass dieser Tag, dieses Barcamp, die Menschen dort und insgesamt alles an diesem Samstag absolut großartig war! Ich konnte so unfassbar viel Wissen, Ideen und Inspiration mitnehmen, dass ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder kommen werde. Vielen Dank an all die Menschen, die diesen Tag so einzigartige gemacht haben.