Sonnenuntergang Außenalster Hamburg

Hello Hamburg! Nice to meet you. Let’s be friends.

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Offen und kommunikativ, vielleicht auch etwas vorlaut – die Eigenschaften, mit denen mich vermutlich Freunde und Familie beschreiben würden. Beliebt, aber bei weitem nicht von allen gemocht, würde ich meine Rolle in der Schule und im Studium beschreiben. Fremde Menschen in der Fußgängerzone oder im Einkaufszentrum anzusprechen, um ihnen ein Zeitungsabo zu verkaufen oder sie zu interviewen, brachte mir immer schon mehr Spaß als Unbehagen.

Addiere ich die oben genannten Faktoren mit der Einwohnerzahl Hamburgs und gebe eine ordentliche Prise meiner Zuversichtlichkeit hinzu, erhalte ich

Gekommen um zu bleiben!

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Gemeint ist Hamburg, der Ort von dem ich glaube hinzugehören oder wie ich gerne zu sagen pflege: „Die Stadt, in der für mich alles möglich ist.“ Wie vielfältig ALLES sein kann, wurde mir aber erst vor Kurzem bewusst. Es bedeutet eine totale Achterbahnfahrt der Gefühle, von unbeschreiblicher Dankbarkeit und Zufriedenheit, bis hin zu einer absoluten Leere in mir.

Der Grund für diesen Text? Meine Bruchlandung am Arbeitsmarkt, die zu meiner aktuellen Arbeitslosigkeit führte. Was ich mir von diesen Zeilen erhoffe? Ein klein wenig Frieden mit mir selbst und den Menschen, die an meiner aktuellen Lage beteiligt sind.

Kopfhörer by JayMantri (CC0 Public Domain) via Pixabay

Wie das Leben so spielt! Aufbruch nach Thailand!

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„Wenn es mit Hamburg nicht klappt, gehe ich reisen.“ So lautete der Satz, welchen ich regelmäßig von mir gab, seit dem Zeitpunkt als ich beschloss, nach meinem dreimonatigen Praktikum, in Hamburg zu bleiben. Der Gedanke auf Reisen zu gehen, war verlockend aber trotz allem in weiter Ferne. Es lag daran, dass ich felsenfest davon überzeugt war, einen Job in Hamburg zu ergattern und in der schönsten Stadt Deutschlands Wurzeln zu schlagen. Im Grunde sah zunächst auch alles danach aus. Ich bekam eine Traineestelle in einer Marketingagentur und die WG-Suche hatte ich auch bereits aufgenommen.

Aber wie sagt man des Öfteren so salopp: „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!“

Tapetenwechsel: Pfiat di Kleinstadt! Moin Hamburg!

Allgemein, Reisen

Spätestens, wenn um 11:30 Uhr die letzten Kollegen im Büro eintrudeln, den Kopf zur Tür herein stecken und „Moin“ sagen, wird mir bewusst in Hamburg zu sein. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich mich mit einem verwirrten Blick zur Tür umdrehte und sagte – „Für ein Guten Morgen ist es etwas spät!“. Wie heißt es so schön – gut Ding will Weile haben – und so gestaltete es sich auch beim daran gewöhnen an die typische Hamburger Begrüßung, die hier bei jeder Tag- und Nachtzeit „Moin“ oder „Moin moin“ lautet.

Aber nicht nur im Sprachgebrauch stößt man auf zahlreiche Besonderheiten, die typisch sind für die „schönste Stadt“ Deutschlands. Abgesehen von meinen sprachlichen Differenzen, die sich erst dann richtig bemerkbar machten, als ich beispielsweise Hackfleisch als „Faschiertes“ oder Meerrettich als „Kren“ bezeichnete, waren mir kulinarische Spezialitäten, wie ein süßes Franzbrötchen oder der gewöhnungsbedürftige Partyshot „Mexikaner“, unbekannt. Gelang es mir früher nie die Nächte durchzufeiern, ist es hier quasi ein Muss. Der altbekannte Fischmarkt am Hafen öffnet nämlich erst in den frühen Morgenstunden seine Tore. Dort ein Fischbrötchen zu essen ist genauso kennzeichnend für Hamburg, wie beim Mittagstisch statt eines Radlers, ein Alsterwasser zu bestellen.

Ein vorbildliches Verhalten legen die Hamburger bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an den Tag. Im Gegensatz dazu, was man in anderen Großstädten beobachtet, steigen hier alle musterhaft vorne ein und weisen sich aus. Brenzlig werden kann es für jemanden aus der Kleinstadt jedoch, wenn man tagträumend aus dem Bus steigt und dem Fahrradweg, auf dem Radfahrer zügig unterwegs sind, keine Beachtung schenkt.

Heiß her und wenn es einem beliebt vor allem hoch hinaus geht es auf dem Hamburger Dom. Wer auf Nervenkitzel steht und gleichzeitig die Stadt gerne mal aus einer anderen Perspektive sehen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Für alle, die den Boden unter ihren Füßen schätzen, gibt es zahlreiche Spielbuden und kulinarische Leckereien. Mag man es lieber etwas idyllischer und ruhiger, ist der städtische Weinberg, von dem man das quirlige Treiben am Hafen beobachten kann, genau das Richtige. Mit einem mitgebrachten Glas Wein, lassen sich von diesem Spot aus wunderbar der Sonnenuntergang und die letzten wärmenden Sonnenstrahlen genießen. Wen es zum Wasser hinzieht, wer gerne den Sand unter seinen Füßen spürt oder gerne, wie in der Kindheit Sandburgen baut, ist am Ottensener Strand in Övelgönne gut aufgehoben. Dort trifft sich Jung und Alt, um in einer gemütlichen Runde zu schnacken und den Schiffen hinterherzuträumen.

Kommt man aus einer Kleinstadt, wo einem die Möglichkeiten so begrenzt erscheinen, wirkt Hamburg wie die Stadt, in der einfach alles möglich ist. Wettertechnisch trifft dies wohl am meisten zu, wobei dies der Liebe zur Stadt keinen Abbruch tut. Abgesehen von den vielen Facetten, welche die Stadt selbst bietet, machen die Menschen, die hier leben, diesen Ort für mich zu etwas ganz Besonderem. Sie begegnen einem mit Herzlichkeit und vermitteln das Gefühl von Zugehörigkeit, egal woher man kommt, denn alle gemeinsam verbindet das einzigartige Lebensgefühl in dieser Stadt.

Hambuger Weinberg

Am Hamburger Weinberg mit Blick über den Hafen

1 Stadt, 5 Tage & 22 Sessions #smwhh

Allgemein, Reisen

Vorab möchte ich anmerken, dass es unmöglich ist, die ganze Flut an Eindrücken, in einem Beitrag darzulegen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, nur meine persönlichen Highlights von jedem Tag am Social Media Week mit euch zu teilen.

Am Montag lud der Hamburger Senat zu einer interessanten Diskussionsrunde zu sich ins Rathaus ein. Ich staunte nicht schlecht als ich vor dem prachtvollen und pompösen Gebäude stand, indem die städtische Verwaltung untergebracht ist. Julian Boy (Online-Redakteur) präsentierte die Strategie, welche der Senat für seinen Social Media Auftritt erarbeitet hatte und stand anschließend zusammen mit Julia Offen (Pressesprecherin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung) für Fragen zur Verfügung. Für mich als Public Management Studentin war dies natürlich hochinteressant. Am Abend begab ich mich auf den Netzwerkabend, in den wirklich sehr geschmackvoll eingerichteten Mercedes me Store. Ich war ganz froh darüber, dass es dort kleine Appetithäppchen gab, da ich keine Lust hatte alleine Essen zu gehen. Der Abend verlief äußerst angenehm und lustig. Ich konnte es mir jedoch nicht leisten allzu spät nach Hause zu gehen, da am nächsten Tag bereits ein straffer Zeitplan auf mich wartete.


Nach einem ausgiebigen Frühstück im Novum Hotel Alster, in dem ich die ersten Tage verbrachte, ging es auch schon wieder zum Event.